PHP Version 7.4 – Support und Sicherheit

PHP Version 7.4

PHP Version 7.4

Die PHP Version 7.4 beinhaltet diverse neue Features. PHP ist die weltweit am häufigsten benutzte Programmiersprache, die zum Beispiel beim Erstellen von Webseiten eingesetzt wird. Die Ausführung von PHP Skripten erfolgt via Server. Dies ist ein Vorteil gegenüber anderer Programmiersprachen. Durch diese Funktion kommt der Besucher der Webseite erst gar nicht mit dem Quelltext des PHP Skripts in Kontakt. Mit PHP werden Texte einfach in HTML übersetzt, wodurch diese auf anderen Geräten ausgelesen werden können.

Support – Ende der Laufzeit

Die PHP Version 5.6 erhält schon seit dem 31. Dezember 2018 keinen Support mehr, trotzdem verwenden laut der „PHP Version Stats“ von der Website blog.packagist.com immer noch 12.9% aller Webseiten die Versionen 5.6 und 7.0, die schon seit einem Jahr keinen Support und vor allem keine Sicherheitsupdates mehr erhalten (Stand: 24.01.2020).

Allmählich werden die Webseiten auf die aktuellen Versionen geupdatet, was in den meisten Fällen leider erst zu spät geschieht. Dadurch entstehen extreme Sicherheitsrisken für Websitebetreiber. Um solche Risiken möglichst gering zu halten sind schnelle Updates auf die neue Version unabdingbar. Welche PHP Versionen wann keinen Support mehr erhalten können Sie hier nachlesen: https://www.php.net/supported-versions.php.

Neue PHP Version 7.4

Am 28. November 2019 wurde die neue Version 7.4 veröffentlicht, die unter anderem Typed Properties unterstützt. Diese neue Funktion erspart eine Menge Coding und erhöht ebenfalls die Webseitenperformance durch Preloading.

Für diese Version wird bis Ende 2021 aktiver Support und Sicherheitsupdates sogar bis Ende 2022 zur Verfügung gestellt.

Shopware reagiert auf PHP Versionsupdate

Als Shopware Partner beobachten wir natürlich auch sehr genau was Shopware tut. Mit Release von Version 7.4 hebt Shopware die Kompatibilität auf Version 7.4 an und sortiert veraltete PHP Versionen aus. Zudem erfordert Shopware als minimale Systemanforderung die PHP Versionen 7.2

PHP Version 8 geplant

Als nächstes steht PHP 8 auf dem Plan. Ein fixes Release Datum ist zur Zeit noch nicht bekannt. Sehr wahrscheinlich erscheint die neue Version Ende 2020 bis Mitte 2021.

Cluster Hosting vs. Server Hosting

Hosting von Servern

In unserem Unternehmen stellen die Kunden zunehmend die Anforderung, ein skalierbares und möglichst ausfallsicheres Hosting zu betreiben. Hier bietet sich neben reinem Cloud Hosting der Umzug eines Server Hostings zu einem Cluster Hosting an. Der Fokus liegt hierin auf der dauerhaften Netzwerkverbindung und der Speicherung wichtiger Daten. Das Hosting auf einem Cluster garantiert somit eine hohe Verfügbarkeit des Servers und ebenso seine optimale Auslastung.

Professionelles Cluster Hosting

Ein Cluster beschreibt eine Anzahl von mindestens 2 Computern, die über Software und Netzwerk miteinander vernetzt sind. Jeder einzelne Computer wird auch Knoten genannt und daher von außen wie ein großer Computer gesehen, dessen Aufgaben auf die Knoten verteilt werden. Ein Cluster, der aus Knoten besteht, ist beliebig erweiterbar. Indem man dem Cluster einen neuen Computer hinzufügt, vergrößert sich sein Radius. Dabei wird die Verfügbarkeit nicht unterbrochen.

Cluster Hosting passt sich dem Traffic an

Vorteile eines Cluster Hostings sind, das Hinzufügen oder Entfernen von Leistung, wenn man sie spontan anpassen muss. Sobald der Cluster eine erhöhte Leistung benötigt, kann er diese erhöhen. Dieser Vorgang geschieht i.d.R. automatisch. Manuelle Anpassungen sind bei manchen Hostern zudem über die Benutzeroberfläche möglich.

Vorteile des Cluster Hostings am Beispiel des Black Fridays

Besonders hilfreich ist es vor allem wenn bei Verkaufsaktionen wie dem Black Friday, die Besucherzahlen eines Onlineshops für kurze Zeit rapide ansteigen. Der Kunde zahlt für die erhöhte Leistung nur so lange, wie er sie tatsächlich in Anspruch nimmt. Die Leistung verringert sich sofort, wenn man sie nicht mehr benötigt. Und das ohne Neustart des Servers! Kurzum, je weniger Leistung der Server benötigt, um so weniger Kosten fallen an.

Ausfallsicherheit

Ein weiterer Vorteil ist die Ausfallsicherheit beim Cluster Hosting. Wenn auf einem Knoten ein Fehler auftritt, werden die laufenden Dienste auf einen anderen Knoten migriert und die Ausfallzeit somit minimiert.
Beim traditionellen Server Hosting ändert man hier die Hardware des vorhandenen Servers oder muss Anpassungen an der virtuellen Maschine vornehmen. Dies erfordert zusätzlichen Aufwand und ist somit teurer als die Erweiterung des Clusters. Da hier Kosten für Arbeitszeit und Hardware anfallen.

Windows 7 Extended Security Update-Programm (ESU)

Microsoft Windows 7 Extended Security Update-Programm AGIQON BlogLaut Microsoft waren Ende Oktober 2019 noch 27% aller Desktop-Systeme mit Windows 7 ausgestattet. Mit Ablauf des Supports zum 14.01.2020 sind weiterhin viele Systeme mit Windows 7 im Einsatz. Aus diesem Grund bietet Microsoft seit dem 2. Dezember 2019 das so genannte Windows 7 Extended Security Update-Programm (ESU) zum Kauf an.

Windows 7 Extended Security Update-Programm (ESU) – Laufzeit & Kosten

Das Ziel des ESU besteht darin, vor allem Firmenkunden mehr Zeit für die Umstellung auf Windows 10 zu geben. Die zusätzliche Bereitstellung von Windows Sicherheitsupdates wird im Rahmen des Programms voraussichtlich bis Januar 2023 ermöglicht. Um zu verhindern, dass die Kunden die Ablösung von Windows 7 weiter verschleppen, wird diese Zusatzleistung nicht kostenlos angeboten. Es werden Gebühren pro Computer und pro Jahr fällig. Zu beachten ist, dass der Preis von Jahr zu Jahr steigt.

Erweiterung des ESU auf KMU

Das ESU war ursprünglich nur für Großkunden mit einem Volumenlizenz-Vertrag gedacht. Microsoft hat hier aber schnell festgestellt, dass dies auch ein Thema von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) ist. Kunden aus diesem Bereich können das ESU über Microsoft Partner, welche Teil des Cloud Solution Provider-Programms (CSP) sind hinzubuchen. AGIQON ist auch CSP und steht Ihnen bei der Beantragung des ESU-Programms gerne zur Verfügung.

Technische Maßnahmen erforderlich

Um am ESU teilzunehmen sind auch technische Maßnahmen auf den entsprechenden Geräten notwendig. Hierzu hat Microsoft Updates freigegeben, welche die betroffenen Systeme entsprechend darauf vorbereiten. Diese sind unter den KB-Nummern KB4474419, KB4490628, KB4516655 und KB4519976 zu finden. Neben den Updates wird auch ein eigener ESU-Aktivierungsschlüssel benötigt, welcher auf den Systemen installiert und aktiviert werden muss.

Windows 7 Extended Security Update-Programm (ESU) und Office 365

Für Office 365 stellt Microsoft weiterhin Sicherheitsupdates auf Windows 7 Geräten – auch außerhalb des ESU – bereit. Dies betrifft aber ausschließlich Sicherheitsupdates. Feature Updates werden für Office 365 in veralteten Systemen nicht verteilt.

Support Ende für einige Microsoft Produkte 2020

Microsoft stellt den Support für einige seiner Produkte ein. Dazu zählen Windows 7, Windows Server 2008, Exchange Server 2010 und SharePoint 2010. Das bedeutet, dass für diese Microsoft Produkte keine Updates mehr zur Verfügung gestellt werden. Die weitere Nutzung ist möglich, bringt aber einige Risiken mit sich. Wir bringen Sie auf den aktuellen Stand.

Wann endet der Support der Microsoft-Produkte?

Für die Produkte (Windows 7, Windows Server 2008, Exchange Server 2010 und SharePoint 2010) endet der Support am 14. Januar 2020. Microsoft empfiehlt Nutzern dieser Produkte vor Januar 2020 zu wechseln. Außerdem wird 2020 auch der Support für Microsoft Office 2010 eingestellt. Dieser endet zum 13. Oktober 2020.
Unternehmen erhalten für Windows 7 unter gewissen Voraussetzungen noch bis Januar 2023 den erweiterten Support von Microsoft. Dafür ist aber ein Volumenlizenzvertrag und die Verwendung von Windows 7 Professional oder Enterprise nötig.

Was bedeutet das Ende des Supports für Sie bzw. Ihr Unternehmen?

Es bedeutet, dass Microsoft für diese Produkte keine Patches und Updates mehr zur Verfügung stellt. Dadurch ist die Sicherheit der Produkte nicht mehr gewährleistet. Somit können persönliche Daten, Kundendaten und auch geistiges Eigentum von Ihnen oder Ihren Kunden leichter in die falschen Hände geraten. Außerdem stellt Microsoft den Kundensupport zu den Produkten ein.

Upgrade Windows 7 auf Windows 10

Microsoft hat bis zum 29. Juli 2016 die Möglichkeit eines kostenlosen Upgrades auf Windows 10 angeboten. Für alle, die dieses Angebot nicht genutzt haben, bestehen zwei Möglichkeiten. Entweder müssen sie die Vollversion von Windows 10 erwerben und installieren oder einen neuen PC mit Windows 10 kaufen. Alternativ besteht für Nutzer mit einer Office 365 Business Lizenz die Möglichkeit darüber ein kostenloses Upgrade zu erhalten.

Wechsel von Exchange Server 2010 zu Office 365

Hier empfiehlt sich mit Blick in die Zukunft die Migration zu Office 365. Exchange Server 2010 wird noch auf einem lokalen Server betrieben, während dies bei Office 365 online geschieht. Sie sparen sich nicht nur die Kosten für den Betrieb eines lokalen Servers, sondern können von Kollaboration und Effizienzgewinnen profitieren. Außerdem haben Sie durch Office 365 immer die neusten Updates und Funktionen zur Verfügung. Wir unterstützen Sie gerne bei der Migration der Daten und dem Wechsel zu Office 365.

Unser Empfehlung

Steigen Sie schnellstmöglich um. Durch einen Wechsel können Sie von neuen, innovativen Lösungen profitieren. Zudem wird weiterhin die größtmögliche Sicherheit gewährleistet. Falls Sie mehr erfahren möchten oder wissen möchten, wie wir Sie bei einem Wechsel unterstützen, kommen Sie gerne auf uns zu. Wir stehen Ihnen gerne zur Seite.

Support Ende

Warum sollte man ein Cloud ERP System nutzen?

Unternehmen sind durch Digitalisierung und verändertes Verhalten der Nutzer zum Umdenken gezwungen. Ein Cloud ERP System bietet dabei große Vorteile. Es erleichtert viele Geschäftsprozesse. Kosten können dadurch gesenkt und Einsparungen erreicht werden. Auch wir arbeiten in unserem Unternehmen mit einem Cloud ERP System. Für einen ersten Eindruck schauen Sie sich gerne unsere Erfahrungen mit SAP Business ByDesign an.

„Der PC war einmal das Zentrum. Dieses Modell ist Vergangenheit.“
Steve Jobs bei der Vorstellung der „iCloud“ 2011

Cloud ERP System – Die Vorteile

Kosten

Ein Cloud Anbieter stellt die Hardware für das System zur Verfügung, d. h. der Nutzer braucht keine eigene IT Infrastruktur. Als Anfangsinvestition fällt somit nur eine einmalige Gebühr an. Die weiteren Kosten sind in einer monatlichen Pauschale enthalten. Deshalb sind sie sehr gut einzuplanen.

Wissen von IT-Spezialisten

Der Nutzer muss kein eigenes Fachpersonal für Betrieb und Wartung des Systems einstellen. Dies geschieht durch IT Spezialisten im Rechenzentrum des Anbieters. Ebenso halten diese Mitarbeiter das System durch Updates immer auf dem neuesten Stand. Die Kosten für diese beiden Punkte sind in der monatlichen Pauschale schon inbegriffen.

Aufbau in Module

Ein Cloud ERP System ist in verschiedene Module aufgeteilt. Der Kunde kann hierbei den Umfang nach den eigenen Bedürfnissen anpassen. Das heißt es muss nur der genutzte Umfang bezahlt werden. Aufgrund des Aufbaus in Module ist es jederzeit möglich den Umfang zu erweitern bzw. zu verringern.

Verfügbarkeit und Datensicherheit

Cloud ERP Systeme werden in speziellen Rechenzentren betrieben. Dadurch wird eine hohe Ausfallsicherheit gewährt. Die Rechenzentren bieten zudem die höchsten Sicherheitsstandards. Sensiblen Firmendaten sind dadurch umfassend geschützt. Eine Wiederherstellung der Daten im Schadensfall ist daher schnell und unkompliziert möglich.

Mobile Verfügbarkeit

Home Office und mobiles Arbeiten sind in der heutigen Zeit zentrale Anforderungen. Der Zugriff auf das System ist über mobile Endgeräte oder den Webbrowser möglich. Folglich kann unabhängig vom Ort und zu jeder Zeit darauf zugegriffen werden. Dies ist bspw. auch für die Arbeit direkt beim Kunden von Vorteil.

Übersichtlichkeit

Ein schneller und umfassender Überblick über alle relevanten Geschäftszahlen ist sehr wichtig. Diesen liefert Ihnen das Cloud ERP System. Alle wichtigen Informationen sind durch übersichtliche Dashboards auf einen Blick zu sehen. Der Nutzer kann hierdurch optimale Entscheidungen treffen.

Optimieren von Geschäftsprozessen

Cloud ERP Systeme bilden Geschäftsprozesse vollständig ab. Dadurch werden diese Prozesse wesentlich effizienter und effektiver gestaltet. Auf diese Weise werden Arbeitsschritte optimiert. Zudem verbessert sich die Zusammenarbeit im Betrieb.

Unser Cloud ERP System

SAP Business ByDesign Logo

Sie möchten mehr über SAP Business ByDesign erfahren? Kommen Sie auf uns zu und lassen Sie sich beraten!

E-Mail-Archivierung ist nach GoBD nun Pflicht!

Seit dem 01.01.2017 ist die Übergangsfrist der GoBD vorbei und E-Mail-Archivierung für Unternehmen Pflicht. Unter GoBD versteht man die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff. Seit einigen Jahren wird auf die Wichtigkeit hingewiesen. Unternehmen müssen die Vorgaben nun erfüllen. Im Folgenden werden wir das Thema erläutern.GoBD Änderungen 2017 - Grafik - E-Mail-Archivierung

E-Mail-Archivierung: Was heißt das explizit?

Sofern E-Mails die Funktion eines Belegs oder eines Geschäftsbriefs haben, sind diese entsprechend der gesetzlichen Fristen aufzubewahren. Es genügt nicht die E-Mail abzuspeichern. Dokumente sind jederzeit verfügbar, sicher vor Manipulation und vollständig vorzuhalten. Dazu zählen auch Anhänge. Ferner müssen Inhalte maschinell auswertbar sein. Somit reicht ein Ausdruck nicht mehr aus.
Darüber hinaus ist Zugriffsschutz sicher zu stellen. Die wichtigsten Anforderungen hat die BITKOM in einem Leitfaden zusammen gestellt.
Wir empfehlen alle eingehenden und ausgehenden E-Mails zu archivieren.

Private E-Mails im Unternehmen

Mit der geschäftlichen E-Mail private Inhalte zu versenden ist gang und gäbe. Einige Unternehmen haben hier bestimmte Vereinbarungen mit ihren Mitarbeitern. Diese weisen auf eine Speicherung hin. Doch selbst dann gibt es aus Sicht des Datenschutz ein Problem. Der Empfänger der E-Mail hat ebenfalls ein Anrecht auf den Schutz auf seine Privatsphäre. Wir empfehlen stets betriebliche und private Mails zu trennen.

Lösungsmöglichkeiten

Für diesen Einsatzzweck gibt es bereits zertifizierte Software. Aus unserer Sicht ist eine solche Lösung unverzichtbar, um den GoBD vollständig gerecht zu werden. Die Software besteht in der Regel aus zwei Teilen: zum einen eine leistungsfähige Datenbank und zum anderen eine einfach zu bedienende Oberfläche. Nach Einrichtung wird jede E-Mail unveränderbar abgelegt.
Seit einiger Zeit setzen wir solche Lösungen produktiv ein. Gerne können Sie uns kontaktieren, wenn Sie weitere Fragen haben.

Nicht nur E-Mails?

Natürlich sind von der neuen Regelung nicht nur E-Mails betroffen. Eine Korrektur eines Geschäftsvorfalls muss jederzeit ersichtlich sein. Dies ist vor allem bei Kassen und Buchhaltung relevant.

HW auf der Cloud Computing in FFM


Seit einigen Jahren ist der Begriff „Cloud“ in aller Munde und mittlerweile der Modebegriff in der IT-Branche. In diesem Blogeintrag geht es kurz um die Cloud im Allgemeinen und anschließend um unseren Besuch auf der Cloud Computing & Virtualisierungskonferenz in Frankfurt am 15.09.2016 (Link zur Homepage).

Was ist Cloud bzw. Cloud Computing überhaupt?

Unter Cloud bzw. Cloud Computing versteht man die Auslagerung von Hard- und Software an externe Betreiber. Der Zugriff erfolgt dabei über das Internet. Der Umfang des angebotenen Services reicht von der Nutzung eines einzelnen Programms oder Dienstes bis hin zur vollständigen Netzwerk-Infrastruktur. Die zwei wichtigsten Begriffe sind hierbei Private- bzw. Public Cloud. Das Fraunhofer Institut liefert hierzu sehr gute Definitionen.

Vorträge auf der Cloud Computing & Virtualisierungskonferenz

Wir starten in den Tag mit einer Keynote zum Thema „Infrastruktur 2020“. In diesem Vortrag wird zu Beginn die Evolution der IT-Infrastruktur während der letzten Jahren und im Ausblick um die personellen Anforderungen an IT-Fachkräfte beschrieben. Diese verschieben sich durch den Betrieb der immer komplexer werdenden IT-Systeme durch den Einfluss des Cloud Computing. Dadurch steigt das benötigte Know How des Einzelnen. Nicht nur reines Server- bzw. Netzwerkwissen sondern auch Programmierkenntnisse sind von Nöten.

Danach folgt eine Live-Demo im VMware-Umfeld. Es geht um die schnelle, sichere und zuverlässige Nutzung von Online Diensten im privaten Rechenzentrum, der Public Cloud oder im Hybriden Netzwerk. Durch intelligente Lastausgleichssysteme werden dem Anwender jederzeit die notwendigen Ressourcen bereitgestellt.

Nach zwei theoretischen und softwarelastigen Vorträgen streuen wir einen Technikworkshop ein. Durch den Preisverfall der Flashspeicher ist die Verwendung dieser in Server- und Speichersysteme erschwinglich geworden. Stresstests, Leistungsdiagramme und Preisvergleiche füllen eine weitere sehr interessante Stunde.

Es folgt ein Vortrag aus dem Gebiet der IT-Sicherheit. Konkret wird das Risiko der „großen“ Clouds und die daraus zu ziehenden Schlüsse erläutert. Eine Vielzahl von Beispielen verdeutlicht dies anschaulich.

Nach der Mittagspause beschäftigen wir uns mit den Möglichkeiten der Hybriden Cloud für Unternehmen. Unter der Hybriden Cloud versteht man eine Mischung der Private- und Public Cloud. Nach einem kurzen Vortrag diskutieren wir im großen Kreis unsere bisherigen Erfahrungen und die Handlungsmöglichkeiten für die Zukunft.

Was für Schlüsse ziehen wir aus der Vielzahl an neuen Eindrücken

Wie bei der klassischen IT bedarf ein cloudbasierendes Konzept einer ganzheitlichen Planung. Nur weil es gerade „Mode“ ist, sollten nicht unüberlegt einzelne Prozesse in die großen Public Clouds ausgelagert werden. Eine Migration in die Cloud bietet vielen Unternehmen die Möglichkeit Kosten einzusparen und die Effizienz zu steigern. Wir unterstützen Sie gerne auf diesem Weg.

HW auf der Cloud Computing in Frankfurt 2016

Private Cloud mit „owncloud“

Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass öffentliche Clouds (wie zum Beispiel Dropbox oder OneDrive) nicht sicher sind und unter Umständen private Daten eingesehen werden können. Eine Option, dies zu umgehen, ist, die Cloud selbst zu verwalten und ins eigene Netzwerk zu holen.

Hierfür ist das Open-Source-Projekt „owncloud“ eine Alternative, die wir in diesem Blogeintrag genauer vorstellen.

Neben der Möglichkeit Daten zentral abzulegen, stehen Kalender und Kontakte zur Verfügung. Letztere beide können nicht nur in diversen Mailclients am PC (wie zum Beispiel Thunderbird), sondern auch an Mobilgeräten (Smartphone und Tablets) über die Protokolle CalDAV und CardDAV eingebunden werden. Neben Synchronisationsclients für Windows, Mac OSX und Linux gibt es für die Mobilbetriebssysteme iOS und Android eine App für diesen Verwendungszweck.

Die Voraussetzungen für eine Installation sind gering; je nach Firmengröße und vorhandener Infrastruktur kann die Installation zum Beispiel auf einem virtuellen Server mit Ubuntu 14.04 LTS oder auf einem NAS-System der Firmen Synology und QNAP erfolgen. Damit die eigene Cloud leicht aus dem Internet erreicht werden kann, sollten eine feste IP-Adresse und eine DNS-Adresse (beispielsweise über DynDNS) vorhanden sein. Wir empfehlen aus Sicherheitsgründen dringend die Installation eines SSL-Zertifikates und die Benutzung eines anderen Ports zum Zugriff auf owncloud.

Eine weitere interessante Option ist das Einbinden eines Netzlaufwerkes als externen Ordner, um unterwegs einfach und schnell auf Dateien zuzugreifen, die auf eben diesem liegen. Hierbei sollte die Einbindung nur lesend erfolgen, um keine Sicherheitslücke zu eröffnen. Selbstverständlich ist bei hochsensiblen Daten hiervon abzuraten.

Sollte Sie Fragen zu Ihrer persönlichen Cloud, zu der Installation oder zur Sicherheit dieser haben, kontaktieren Sie uns über Telefon oder E-Mail.

Owncloud Login

Owncloud Dateisicht Browser

Supportende von Windows Server 2003 (non-R2, SBS und R2) steht kurz bevor

Wir wünschen Ihnen zu allererst ein frohes Neues Jahr 2015!

Den heutigen Blogeintrag widmen wir dem bevorstehenden Supportende von Windows Server 2003; davon sind sowohl die R2 als auch die erste Version sowie der Small Business Server betroffen. Microsoft hat dazu eine eigene Webseite eingerichtet, die unter anderem Informationen zur Migration und einen Countdown enthält.

Aktuell setzen noch einige unserer Kunden Windows Server 2003 ein: Das liegt nicht an mangelnder Migrationsbereitschaft sondern viel mehr an der Tatsache, dass ältere Spezialanwendungen ausschließlich mit Windows Server 2003 kompatibel sind und oftmals nur auf 32-Bit-Systemen lauffähig sind. Wird lediglich ein 32-Bit-System benötigt, bleibt in vielen Fällen nur die Möglichkeit der Migration auf Windows 7 32-Bit oder auf Windows Server 2008 non-R2 32-Bit. Für letzteren bietet Microsoft Support bis Anfang 2020 an.

Das offizielle Supportende von Windows Server 2003 ist auf den 14. Juli 2015 datiert. Wir raten dazu, frühzeitig eine Migration zu planen, denn nicht nur das United States Computer Emergency Readiness Team (US-CERT) sondern auch Microsoft selbst warnt vor einem Einsatz des Systems nach dem Supportende, da Microsoft keinerlei Sicherheitsupdates, Patches und Bugfixes zur Verfügung stellen wird.

Sollten Sie Fragen generell zu diesem Thema oder speziell zum Umstieg auf neuere Microsoft Server Versionen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

[Projekt] Komfortable Softwaremigration durch Aufbau einer Parallelumgebung

Gerade in einer über viele Jahre gewachsenen Infrastruktur kommt bei umfassenden Softwareumstellungen der Punkt, an dem sich die Frage stellt, ob das bisherige Gerüst sinnvoll weiter verwendet werden kann, oder ob es nötig ist, die Serverlandschaft von Grund auf neu aufzubauen.

Dieses Szenario finden wir immer wieder bei (Neu)-Kunden vor. Dabei ist es besonders für Kunden, die rund um die Uhr eine funktionierende Arbeitsumgebung benötigen, wichtig, dass sämtliche „alten“ Applikationen bis zum Livegang der neuen Infrastruktur und somit der neuen Software verfügbar sind.

In der Praxis ist diese Aufgabenstellung mit dem Aufbau einer Parallelumgebung lösbar. Hierzu wird ein paralleles Netzwerk eingerichtet und beide Netzwerke über einen Router mit entsprechenden Firewallregeln verbunden. Da wir fast ausschließlich virtuelle Umgebungen einsetzen, ist es auf Serverseite möglich, die Netze über verschiedene Netzwerkkarten den alten und neuen virtuellen Maschinen zuzuordnen. Dies wird mit einer Grafik unten stehend veranschaulicht. 2014-12-11-Parallelumgebung-vmNIC

Eine weitere schematische Darstellung zeigt, wie auf den Hosts der virtuellen Server die Parallelumgebung aufgebaut ist.

2014-12-11-Parallelumgebung-Schema

Nach dem Aufsetzen der neuen Server, das ohne große Einschränkungen im Hintergrund geschehen kann, müssen die Clients umgestellt bzw. in die neue Domäne gebracht werden. Hierfür ist nur ein Umstecken auf einen (temporären) Switch und die Aufnahme in die neue Domäne notwendig. Es empfiehlt sich jedoch, die Rechner – je nach Zustand – komplett neu aufzusetzen.

Die alten Applikationen und alten Server sind nach wie vor über das Routing mittels IP-Adresse zu erreichen. Einige Anwendungen, wie zum Beispiel Lexware, erfordern jedoch DNS. In kleineren Netzwerken (bis 30-40 Clientcomputern) ist dies problemlos über die hosts-Datei des jeweiligen Rechners lösbar, alternativ ist es möglich, den DNS-Server anzupassen.

Selbstverständlich ist in der Übergangsphase mit Leistungseinbußen zu rechnen, jedoch sollten sich diese bei entsprechend dimensionierten Systemen in Grenzen halten.

Mit diesem Blog Eintrag verabschieden wir uns aus dem Jahr 2014 und freuen uns Ihnen nächstes Jahr wieder interessante Beiträge zu liefern.