PHP Version 7.4 – Support und Sicherheit

PHP Version 7.4

PHP Version 7.4

Die PHP Version 7.4 beinhaltet diverse neue Features. PHP ist die weltweit am häufigsten benutzte Programmiersprache, die zum Beispiel beim Erstellen von Webseiten eingesetzt wird. Die Ausführung von PHP Skripten erfolgt via Server. Dies ist ein Vorteil gegenüber anderer Programmiersprachen. Durch diese Funktion kommt der Besucher der Webseite erst gar nicht mit dem Quelltext des PHP Skripts in Kontakt. Mit PHP werden Texte einfach in HTML übersetzt, wodurch diese auf anderen Geräten ausgelesen werden können.

Support – Ende der Laufzeit

Die PHP Version 5.6 erhält schon seit dem 31. Dezember 2018 keinen Support mehr, trotzdem verwenden laut der „PHP Version Stats“ von der Website blog.packagist.com immer noch 12.9% aller Webseiten die Versionen 5.6 und 7.0, die schon seit einem Jahr keinen Support und vor allem keine Sicherheitsupdates mehr erhalten (Stand: 24.01.2020).

Allmählich werden die Webseiten auf die aktuellen Versionen geupdatet, was in den meisten Fällen leider erst zu spät geschieht. Dadurch entstehen extreme Sicherheitsrisken für Websitebetreiber. Um solche Risiken möglichst gering zu halten sind schnelle Updates auf die neue Version unabdingbar. Welche PHP Versionen wann keinen Support mehr erhalten können Sie hier nachlesen: https://www.php.net/supported-versions.php.

Neue PHP Version 7.4

Am 28. November 2019 wurde die neue Version 7.4 veröffentlicht, die unter anderem Typed Properties unterstützt. Diese neue Funktion erspart eine Menge Coding und erhöht ebenfalls die Webseitenperformance durch Preloading.

Für diese Version wird bis Ende 2021 aktiver Support und Sicherheitsupdates sogar bis Ende 2022 zur Verfügung gestellt.

Shopware reagiert auf PHP Versionsupdate

Als Shopware Partner beobachten wir natürlich auch sehr genau was Shopware tut. Mit Release von Version 7.4 hebt Shopware die Kompatibilität auf Version 7.4 an und sortiert veraltete PHP Versionen aus. Zudem erfordert Shopware als minimale Systemanforderung die PHP Versionen 7.2

PHP Version 8 geplant

Als nächstes steht PHP 8 auf dem Plan. Ein fixes Release Datum ist zur Zeit noch nicht bekannt. Sehr wahrscheinlich erscheint die neue Version Ende 2020 bis Mitte 2021.

Scrum im Daily Doing

Scrum im Daily DoingScrum in unserem Unternehmen

Seit vielen Jahren setzen wir bei unseren Projekten bereits auf Scrum als Projektmanagement-Methode. Es beeindruckt uns auch heute noch, wie stark Scrum unsere Abläufe in Projekten optimiert. Für unsere geschulten Mitarbeiter ist der operative Aufwand für die Durchführung von Scrum – Meetings sehr gering. Im Kanban-Board gibt es eine transparente Übersicht darüber, was an einem Tag, innerhalb der laufenden Woche oder über einen längeren Zeitraum noch zu tun ist. Man hat alle Aufgaben zentral an einem Ort. Ein weiterer großer Vorteil von Scrum besteht darin, Kunden Zugriffsrechte für ein bestimmtes Board zu geben. Diese können dann jederzeit verfolgen wie weit ihr Projekt in diesem Moment ist. Unsere Kunden haben also eine maximale Transparenz über den Verlauf ihrer Projekte.

Beim Shopware-Team von AGIQON finden die Daily-Scrums jeden Morgen statt, so dass man sich mit dem Team über wichtige Themen austauscht.

Rollen bei Scrum

Innerhalb von Scrum werden verschiedene Rollen verteilt.

Scrum Master: Die Rolle des Scrum Masters unterscheidet sich sehr stark von der eines traditionellen Projektmanagers. Er trifft keine inhaltlichen Entscheidungen und greift auch nicht direkt in Prozesse ein. Somit fungiert er mehr als Moderator der täglichen Meetings. Außerdem ist er für organisatorische Abläufe und Fragen zuständig.

Product Owner: Die wichtigsten Aufgaben des Product Owners sind vor allem das Managen des Backlogs und die Kundenpflege. Der Product Owner sammelt alle Aufgaben des Teams im Backlog, die in Zukunft anstehen. Zudem informiert er Kunden über den aktuellen Fortschritt in Projekten.

Scrum Team: Das Team organisiert sich selbst und agiert transparent. Es überwacht den aktuellen Fortschritt, um Anforderungen schnell und vollständig zu erledigen. Ein fertiges, fehlerfreies Produkt nach Vorgaben des Product Owners abzuliefern, ist die wichtigste Aufgabe des Teams. Dabei werden Soft Skills wie Kreativität, flexible Arbeitsweisen und Konfliktfähigkeit geschult.

The Power of Three

Während dem Meeting beantwortet jeder Teilnehmer drei Fragen:

  • Was hast du gestern gemacht?
  • Was wirst du heute machen?
  • Gibt es irgendwelche Probleme?

Durch diese Frage Methodik ist das gesamte Team immer auf dem aktuellen Stand.

Hierbei hat man außerdem die Chance, Probleme aus der „offline“ Perspektive zu betrachten und so einen neuen Ansatz zu finden. Doch das Meeting ist nicht dafür gedacht alle Fragen zu lösen sondern von seinen Teamkollegen neue Ansätze zu bekommen, und so die Aufgabe aus der Perspektive der Anderen zu sehen.

Aufbau des Scrum Boards

Ein wichtiger Bestandteil ist das Scrum Board, dieses besteht aus den nachfolgenden Teilen:

  • Backlog: Das Backlog umfasst alle Aufgaben, die zu einem späteren Zeitpunkt erledigt werden.
  • To Do: Die sich hier befindenden Aufgaben sind im Laufe eines Sprints zu erledigen.
  • Doing: Aufgaben, die zur Zeit in Umsetzung im Scrum Team sind.
  • Verify: Aufgaben die fertig bearbeitet sind, jedoch noch geprüft werden müssen.
  • Done: Aufgaben die bereits verifiziert sind.

Cluster Hosting vs. Server Hosting

Hosting von Servern

In unserem Unternehmen stellen die Kunden zunehmend die Anforderung, ein skalierbares und möglichst ausfallsicheres Hosting zu betreiben. Hier bietet sich neben reinem Cloud Hosting der Umzug eines Server Hostings zu einem Cluster Hosting an. Der Fokus liegt hierin auf der dauerhaften Netzwerkverbindung und der Speicherung wichtiger Daten. Das Hosting auf einem Cluster garantiert somit eine hohe Verfügbarkeit des Servers und ebenso seine optimale Auslastung.

Professionelles Cluster Hosting

Ein Cluster beschreibt eine Anzahl von mindestens 2 Computern, die über Software und Netzwerk miteinander vernetzt sind. Jeder einzelne Computer wird auch Knoten genannt und daher von außen wie ein großer Computer gesehen, dessen Aufgaben auf die Knoten verteilt werden. Ein Cluster, der aus Knoten besteht, ist beliebig erweiterbar. Indem man dem Cluster einen neuen Computer hinzufügt, vergrößert sich sein Radius. Dabei wird die Verfügbarkeit nicht unterbrochen.

Cluster Hosting passt sich dem Traffic an

Vorteile eines Cluster Hostings sind, das Hinzufügen oder Entfernen von Leistung, wenn man sie spontan anpassen muss. Sobald der Cluster eine erhöhte Leistung benötigt, kann er diese erhöhen. Dieser Vorgang geschieht i.d.R. automatisch. Manuelle Anpassungen sind bei manchen Hostern zudem über die Benutzeroberfläche möglich.

Vorteile des Cluster Hostings am Beispiel des Black Fridays

Besonders hilfreich ist es vor allem wenn bei Verkaufsaktionen wie dem Black Friday, die Besucherzahlen eines Onlineshops für kurze Zeit rapide ansteigen. Der Kunde zahlt für die erhöhte Leistung nur so lange, wie er sie tatsächlich in Anspruch nimmt. Die Leistung verringert sich sofort, wenn man sie nicht mehr benötigt. Und das ohne Neustart des Servers! Kurzum, je weniger Leistung der Server benötigt, um so weniger Kosten fallen an.

Ausfallsicherheit

Ein weiterer Vorteil ist die Ausfallsicherheit beim Cluster Hosting. Wenn auf einem Knoten ein Fehler auftritt, werden die laufenden Dienste auf einen anderen Knoten migriert und die Ausfallzeit somit minimiert.
Beim traditionellen Server Hosting ändert man hier die Hardware des vorhandenen Servers oder muss Anpassungen an der virtuellen Maschine vornehmen. Dies erfordert zusätzlichen Aufwand und ist somit teurer als die Erweiterung des Clusters. Da hier Kosten für Arbeitszeit und Hardware anfallen.

Neue Cookie-Anforderungen mit shopware umsetzbar

Die EU Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) ist seit 2018 umgesetzt. Bis Ende 2019 sollte die ePrivacy Verordnung (ePVO) die sich hauptsächlich mit dem Thema „Cookie“ befasst durch das Europäische Parlament verabschiedet sein. Dieses hat Umsetzung im Dezember 2019 jedoch mehrheitlich abgelehnt. Shopware reagiert mit Version 5.6.3 auch auf die anstehende ePVO.

Trotzdem müssen die Betreiber von Websites und Webshops grundsätzlich auf verschiedene Punkte achten:

  • Alle Cookies und Tracking-Technologien von Drittanbietern sind stets auf dem neuesten Stand.
  • Die Benutzer erteilen vor der Datenverarbeitung ihre Erlaubnis.
  • Die Protokollierung der Cookie-Einwilligungen ist sichergestellt.
  • Die Website / der Webshop bietet die Möglichkeit, den Einwilligungsstatus zu widerrufen oder zu ändern.
  • Es ist klar erkennbar, welche Daten an Dritte weitergegeben werden und an wen diese Daten gesendet werden.

Die Verwendung der einzelnen Cookie-Arten muss einzeln bestätigt werden

Ein wichtiger Aspekt ist, dass ein einfacher Hinweis auf die Verwendung von Cookies auf der Website / dem Webshop nicht mehr ausreicht. Der Besucher muss die Verwendung der verschiedenen Cookie-Arten unabhängig voneinander bestätigen. Folgende verschiedene Arten von Cookies gibt es hierbei:

  • Notwendige Cookies, die für das Ausführen der spezifischen Funktionen einer Webseite notwendig sind (z.B. die Navigation)
  • Leistungs-, Perfomance- oder Statistik-Cookies, die Informationen über das Verhalten der Nutzer auf der Seite sammeln
  • Funktions- oder Präferenz-Cookies, die nicht unbedingt notwendig sind, aber die „Usability“ einer Website / eines Webshops erhöhen (bspw. Speicherung der bevorzugten Sprache)
  • Marketing Cookies, die dazu da sind, den Nutzer zu seinem Verhalten passende Werbung von Drittanbietern einzublenden

Notwendige Cookies kann der Betreiber laut Gesetz auf dem Gerät der Anwenders speichern, da diese für den Betrieb dieser Seite unbedingt notwendig sind. Für alle anderen Cookie-Typen muss der Besucher eine Erlaubnis durch Zustimmung erteilen. Zudem müssen die von Anwendern einmal bestätigten Einstellungen jederzeit abänderbar sein. Dies kann durch eine eigene Seite erfolgen, auf der die Cookie-Richtlinien gesondert dargestellt sind.

Cookie-Einstellungen bei shopware nun konfigurierbar

shopware hat in der aktuellsten Version den „Cookie Consent Manager“ veröffentlicht (siehe Changelog: https://www.shopware.com/en/changelog-sw5/#5-6-3). Dieser erlaubt die Cookie-Einstellungen nun entsprechend der verschiedenen Teilbereiche zu speichern. Die untenstehende Grafik zeigt, welche Cookies der Anwender aktivieren oder deaktivieren kann. Die Cookie-Einstellungen lassen sich jederzeit wieder über die Cookie-Einstellungen Option ändern. Diese befinden sich im Standard Responsive Theme im Bereich Service/Hilfe bzw. im Footer im Bereich Informationen.

Cookie Einstellungen in shopware

Shopware 6.1 – Neue Funktionalitäten

Shopware 6 Sales Channels

Seitdem wir auf dem Shopware-Partner-Tag am 31.01.2019 davon erfuhren, dass Shopware 6 noch in diesem Jahr erscheint, freuen wir uns auf das neue Produkt. Der API-First Ansatz und der Fokus auf IoT (Internet of Things) bilden den Grundstein für ein zukunftsfähiges Shopsystem. In einem früheren Blogbeitrag sind wir bereits auf diese Thematik eingegangen.

Early Access Version noch sehr rudimentär

Bisher ist für unsere Kunden Shopware 6 in der Early Access Version nicht vollumfänglich einsatzfähig, da grundlegende Funktionen, wie z.B. der Wartungsmodus, Steuerregeln, Bundles und Pseudopreise noch nicht implementiert sind. Ebenso stehen bei der Plugin-Entwicklung noch nicht alle Funktionen zur Verfügung. Beispiele hierfür sind z.B. ein fehlender Bildupload oder Color-Picker.

Die erste Early Access Version wurde am 17.07.2019 veröffentlicht und seitdem kontinuierlich erweitert und verbessert. Auch in unserem Haus fanden bereits umfassende Test mit der neuen Shopware Version statt und wir haben erste Plugins entwickelt.

Shopware 6.1 erscheint noch im Dezember 2019

Nun ist es endlich soweit und Shopware möchte noch im Dezember 2019 Version 6.1 veröffentlichen. Mit dieser Version wird sich das Produkt nicht mehr im „Early Access“ Status befinden. Ab dieser Version findet ein Wechsel in einen regulären Update Zyklus statt. Alle 6-8 Wochen kann die Community nun fest mit neuen Veröffentlichungen rechnen.

Mit der Veröffentlichung der neuen Version werden die meisten fehlenden Funktionen implementiert sein. Eine aktuelle Übersicht (Roadmap) über die Arbeiten an Funktionen kann auf der Herstellerseite eingesehen werden (Link: https://www.shopware.com/de/roadmap/).

Shopware 5 oder Shopware 6?

Unsere für Q1 und Q2 2020 geplanten Projekte werden noch zu einem größeren Anteil mit Shopware 5 umgesetzt. Bei jedem Projekt muss einzeln geprüft werden, ob es sich besser in Version 5 oder 6 umsetzen lässt. Vor allem die Verkaufskanäle aus Shopware 6 sind für unsere Kunden sehr interessant. Der Vorgänger punktet weiterhin durch die Ausgereiftheit und durch den sehr großen Pool erprobter Plugins.

Wichtig ist auch zu wissen, dass alle Lizenz-Modelle (Community, Professional und Enterprise) ab Version 6.1 am Markt vertreten sind.

Shops, die keine Plugins benötigen, die nur in Shopware 5 verfügbar sind, können ab Version 6.1 unserer Meinung nach problemlos auch in der neuen Version umgesetzt werden.

Die Roadmap von Shopware zeigt spannende Themen, die in den nächsten Releases folgen werden wie z.B. Cross-Selling, Steuerregeln, Statistiken, Händlerverwaltung und viele weitere. Wir freuen uns sehr darauf.

Individualsoftware für Spedition / Kurier

In den vergangenen Monaten haben wir für einen Kunden aus der Logistikbranche (Spedition / Kurier) eine browserbasierte Individualsoftware entwickelt.

Anforderung des Kunden

Unser Kunde kontaktierte uns mit der Anforderung, ein Programm zur Erfassung der Sendungsdaten zu entwickeln. Folgende Punkte stellen die Kernfunktion der Software da:

  • Der Kunde kann beliebig viele Adressen speichern. Stammkunden müssen also in Zukunft nur einmal angelegt werden. Danach können sie aus einer Liste ausgewählt werden.
  • Anhand der Größe und des Gewichtes der Sendungen entscheidet das Programm, welcher globale Dienstleister die Sendung erhält.
  • Es ist möglich, beliebig viele Pakete einer Sendung mit individuellen Eigenschaften anzulegen. Hierzu zählen z.B. Abmessungen, Gewicht und Inhalt.
  • Der Endkunde kann auf Knopfdruck Versandlabels und Proforma Rechnung erstellen.
  • Die Software überträgt alle relevanten Daten automatisiert in die Speditionssoftware und in die ERP Software unseres Kunden.

Workshop vor Projektbeginn

Wir handhaben es bei individuellen Programmierungen stets so, dass wir vor Projektbeginn einen Workshop abhalten. Auch in diesem Projekt fand ein ganztägiger Workshop statt in dem wir jede einzelne Funktion des Programms gemeinsam besprochen haben.

Entwicklung der Individualsoftware

Unser Entwicklungsteam entschied sich gemeinsam mit dem Kunden für eine webbasierte Umsetzung auf Basis des Zend Framework 3.0. Außerdem war es uns wichtig, die Bedienung intuitiv mit möglichst vielen auf Ajax basierenden Elementen umzusetzen. Nach einer mehrwöchigen internen Testphase, startete der Test mit fünf produktiven Kunden. Nachdem alle praxisnahen Anpassungen nach der ersten Testphase angepasst wurden, haben wir das Projekt auf alle Kunden der Spedition erweitert. Die Software ist optisch schlicht gehalten – in den Leitfarben der CI des Kunden.

Individualsoftware für die Sendungserfassung einer Spedition / KurierUnsere Software in der Praxis

Das Projekt ist nun schon seit über drei Monaten bei allen Kunden aktiv. Anfangs war es für einige Kunden noch ein wenig neu, Pakete über das Internet anzumelden. Zuvor griff man zum Telefonhörer – nun öffnet man den Browser und erfasst alle Daten.

Die Software bietet sowohl der Spedition als auch den Kunden der Spedition drei große Vorteile. Erstens sparen sich beide Parteien viel Zeit. Zweitens entstehen nun keine Fehler mehr bei der Auswahl der Zustelltarife. Drittens sind die einzelnen Schritte nun zeitlich besser nachvollziehbar.

HW ist ab sofort Shopware Partner

Seit Beginn dieses Jahres sind wir Business Partner der shopware AG. In den vergangenen Jahren haben wir rund 100 Shops in den Shopsystemen Magento, xt:Commerce, WooCommerce und Shopware umgesetzt. Seit längerem haben wir die rasante Entwicklung der shopware AG verfolgt. Mit Release der Version 5 von Shopware, ist das Produkt in unseren Augen endgültig an der Spitze seines Marktsegments angekommen. Daher haben wir uns als Team dazu entschlossen, als Shopware Partner noch intensiver auf das Produkt zu setzen.

HW Logo und Shopware Partner LogoSchulungen für Shopware Partner in Schöppingen

Im Februar 2017 waren wir an insgesamt sechs Schulungstagen zu Gast in der Firmenzentrale der shopware AG in Schöppingen. Der dienstälteste Mitarbeiter aus unserem Web-Team, Steffen Janssen, absolvierte die Schulungen und Prüfungen zum Certified Developer, Certified Developer Advanced, Certified Template Designer und Certified Template Developer. Unser Geschäftsführer Sebastian Holzhüter nahm an der Certified Partner Schulung teil. Da es sich bei den von uns besuchten Veranstaltungen um alle verfügbaren Zertifizierungen handelt, werden wir nun mit diesen Angaben auf der Webseite der shopware AG gelistet.

Unser Eindruck von der shopware AG

Die shopware AG präsentierte sich uns als hochmodernes, attraktives Unternehmen. Obwohl das Münsterland und das direkte Umland von Schöppingen nicht gerade das Flair des Silicon Valley versprühen, verschwindet der ländliche Charme, wenn man das moderne Firmengebäude erblickt. Sobald man das Gebäude betreten hat, springt endgültig der Funke auf einen über. Ein einladender großer Raum mit Empfang, hochmoderne (teils selbst in Hackathons entwickelte) Küchengeräte, Lounges, Gemeinschaftsräume, Tischkicker, Tischtennisplatten, Konsolen – es fühlt sich hier definitiv nach Silicon Valley an! Das junge, freundliche und aufgeschlossene Team rundet den positiven Gesamteindruck ab.

Warum gerade Shopware?

Neben den im letzten Absatz genannten weichen Fakten, sprechen unserer Meinung nach auch die harten Fakten für Shopware. Zuerst möchten wir an dieser Stelle den sauberen und gut dokumentierten Code erwähnen. Die lebendige Community rund um Shopware ist ein weiteres Plus. Die Anzahl der verfügbaren Plug-Ins steigt täglich weiter an. Die Verfügbarkeit des Supports überzeugte uns in der Praxis bisher nachhaltig. Die Tatsache, dass es sich um ein deutsches Unternehmen handelt, das die deutsche Rechtsprechung beachtet, rundet das positive Gesamtbild ab. Der eigentliche Kern der aktuellen Shopsysteme macht nicht den Unterschied der am Markt konkurrierenden Produkte aus. Unter dem Strich ist es das Gesamtpaket, das rund um den starken Kern geschnürt wird, das Shopware in unseren Augen zum aktuell besten Shopsystem in seinem Segment macht.

Unsere Dienstleistungen im Überblick

Wie bereits erwähnt, haben wir in den letzten Jahren rund 100 Shops umgesetzt. Einfache B2B und / oder B2C Shops stellen uns mit unserer Erfahrung vor keine großen Herausforderungen. Vor allem die Schnittstellen zu ERP Systemen sind häufig sehr komplex. Auch wenn in diesem Bereich jedes Projekt individuell ist, hilft Erfahrung hier ungemein. Insbesondere im Zusammenspiel mit Sage als ERP System haben wir reichlich Erfahrungen gesammelt. Wir freuen uns darauf als Shopware Partner noch mehr Kunden zum Erfolg im Internet zu verhelfen.

Anbindung von Webshops an Sage ERP

In unserem neusten Projekt haben wir insgesamt rund 20 Webshops eines Kunden an das Sage 100 ERP-System angebunden. Mit dem Vorgänger von Sage 100, der Sage Office Line, betreuen wir bereits mehrere Kunden mit einer Anbindung von Webshops an Sage. Im Anschluss an die Einführung haben wir eine dauerhafte Kooperation vereinbart. Sowohl die IT-Infrastruktur als auch die Webshops werden nun von uns betreut.

Webshops an SageDie Ausgangssituation

Aufgrund wachsender Größe hat sich der Kunde dazu entschieden, vom bisherigen ERP-System auf Sage 100 zu wechseln. Es werden rund 20 Webshops betrieben. Die drei eingesetzten Shopsysteme sind xt:Commerce, Magento und Shopware.

Testumgebung für das neue ERP

Nachdem Sage 100 in einer Testumgebung implementiert wurde, mussten die Daten aus dem alten ERP importiert werden. Des Weiteren wurde ein Testserver für die Shopsysteme eingerichtet. Anschließend wurden in einer mehrwöchigen Testphase die Funktionalität des ERP und die Anbindung der Webshops an Sage getestet. Nachdem die neue Software wunschgemäß funktionierte, wurde der Umzug erneut simuliert. Schließlich wurde der Umzug des Live-Systems auf ein Wochenende terminiert.

Go-Live und Anbindung der Webshops an Sage 100

Der Umzug des Systems verlief nach Plan. Aufgrund der ausgiebigen Tests war aber auch mit keinen unerwarteten Problemen zu rechnen. Unsere Erfahrungen mit der Anbindung von xt:Commerce, Magento und Shopware an Sage bewiesen sich aber kurz nach dem Go-Live als sehr wichtig. Denn ein uns bekanntes, jedoch sehr seltenes Problem im Zusammenspiel zwischen Webshop, Sage und Zahlungsanbieter trat an einem der Shops auf. Den Fehler konnten wir in kürzester Zeit beheben.

Dauerhafte Betreuung des Kunden

Aufgrund einer Neustrukturierung der internen IT unseres Kunden, vereinbarten wir im direkten Anschluss an dieses Projekt eine dauerhafte Kooperation. Wir warten und betreuen die interne IT-Infrastruktur des Kunden. Zu unseren Aufgaben gehört neben dem aktiven Monitoring und der Durchführung von Backups auch der Support der Mitarbeiter des Unternehmens im BackOffice und im Lager. Überdies administrieren wir nun auch alle Webshops unseres Kunden. Als nächstes Projekt strebt unser Kunde eine Private-Cloud-Lösung an und verlässt sich auch hierbei auf unsere Erfahrung.

Umsetzung von Online-Shops mit xt:Commerce und Anbindung von Warenwirtschaftssystemen

Gemeinsam mit unserem Partnerunternehmen, der cyber-wear Heidelberg GmbH, setzen wir seit circa einem Jahr Online-Shops auf Basis von xt:Commerce um und betreuen diese. Zu den Kunden gehören unter anderem Ford, HondaJet und die Heidelberger Druckmaschinen AG.

Zu unseren Aufgaben zählt die Umsetzung des kompletten Layouts der Shops unter Berücksichtigung der CI des jeweiligen Kunden. Zudem entwickeln wir Plugins und Erweiterungen von xt:Commerce, um den individuellen Anforderungen der Kunden nachzukommen. Auch die Wartung der Shops – insbesondere die regelmäßige Installation von Updates – wird von der HW Computer Solutions GmbH durchgeführt.

Um Bestellungen aus dem Webshop direkt im Warenwirtschaftssystem einzubuchen, entwickelten wir Schnittstellenanbindungen für die Software Sage und wir pflegen Anbindungen an die SAP-Systeme der Kunden.

Insgesamt betreuen wir mittlerweile rund 30 xt:Commerce-Shops und überwachen deren Funktionsfähigkeit und Kommunikation mit den Warenwirtschaftssystemen.

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[Projekt] Entwicklung einer Content-Marketing-Plattform für die Contiago AG

Seit Ende des Jahres 2013 arbeiten wir gemeinsam mit der Contiago AG mit Sitz in Hamburg und Hirschberg/Leutershausen an dem Webprojekt „Contiago“. Content Marketing ist in den letzten Jahren eines der wichtigsten Tools im SEO-Mix von Unternehmen geworden und die Bedeutung von Content Marketing nimmt weiterhin zu. Bereits 1996 sagte Bill Gates in einem visionären Essay die Wichtigkeit von Content im Internet voraus und prägte das Zitat „Content is king“. Dieses Zitat scheint aktueller denn je und wird im Zusammenhang mit Content Marketing sehr häufig verwendet.

Contiago versteht sich als „Content Marketplace“. Die Plattform verbindet Content-Produzenten (Redakteure), Content-Lieferanten (Verlage) und Content-Abnehmer (Endkunden mit Homepages) mit einem bisher einzigartigen Geschäftsmodell. Verlage bieten über Contiago sogenannten „Paid Content“ an. Dieser wird in Form von „Feeds“ (Nachrichtenströme aus bestimmen Themenbereichen) an die Endkunden-Webseiten ausgeliefert. Insgesamt entsteht eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Redakteure können auf einfache Weise professionelle und hochwertige Artikel für verschiedene Verlage schreiben. Die Verlage haben wiederum die Möglichkeit, ihre Inhalte über einen bisher noch nicht genutzten Weg zu vertreiben – nämlich direkt auf themennahen Webseiten. Die Endkunden bieten den Besuchern ihrer Webseite aktuellen, hochwertigen Content aus Themenbereichen die für die Besucher der Seite relevant sind. Die Contiago AG konnte bereits viele Verlagskunden, teils Marktführer in ihren Branchen, gewinnen.

Die HW Computer Solutions GmbH betreut die Contiago AG in allen Bereichen rund um das Produkt „Contiago“. So entwickelten und betreuen wir sowohl das Portal als auch den Blog. Zudem entstand der erste Prototyp des Kernsystems und die Schnittstelle in unserem Hause. Auch Plugins für die beliebten Content Management Systeme „TYPO3“ und „Wordpress“ wurden von uns entwickelt.

In den nächsten Monaten werden zahlreiche weitere Verlage ihre Kooperation mit Contiago bekannt geben. Die HW Computer Solutions GmbH wird als technischer Partner den Rollout bei Endkunden-Seiten mit dem Content Management System „Websuite“ der OpenMinded GmbH unterstützen.

Weiterführende Links:
Contiago Portal: http://www.contiago.de/
Contiago Blog: http://blog.contiago.de/
YouTube – Contiago Erklärvideo: https://www.youtube.com/watch?v=mM-eq7LHoqo
YouTube – Wie funktioniert Contiago?: https://www.youtube.com/watch?v=-ULZ3NKk9XI
** Das Contiago Kernsystem ist nur angemeldeten Mitgliedern zugänglich.**

contiago_blog