Der Weg in die Cloud – Aber richtig! – Teil 1

In den nächsten drei Wochen nehmen wir Sie auf unserem Blog mit auf den Weg eines unserer Kunden in die Cloud. Die AGIQON steht dem Kunden dabei als ganzheitlicher IT Partner zur Verfügung. Dabei fangen wir mit einer Analyse der Ausgangssituation des Kunden an und am Ende steht folglich die fertige, auf den Kunden abgestimmte Lösung.

Weg in die Cloud

Für was steht unsere Abteilung „IT Services“ überhaupt?

Wir bieten Unternehmen ohne eigene IT Abteilung die Möglichkeit diese bei uns auszulagern. Mit anderen Worten möchten wir Ihre IT sein, die man bei IT Fragen anruft. Somit sind wir Ihr Ansprechpartner in allen IT Angelegenheiten und unterstützen Sie auf dem Weg in die digitale Zukunft. Falls Ihr Interesse geweckt wurde: Kommen Sie auf uns zu, wir beraten Sie gerne.

Unklarheiten vor dem Umstieg

Für viele Unternehmen ist der Begriff „Cloud“ schwer greifbar. Das heißt, dass sie die Auswirkungen eines Umstiegs nicht durchdringen können. Ebenfalls wissen viele Unternehmen nicht, an welchen Stellen der Einsatz der Cloud wirklich Sinn macht und wo nicht. Einige dieser Unklarheiten sind z. B.:

  • Kontrolle über Daten und Infrastruktur an jemand anderen abgeben
  • Störungen im Geschäftsbetrieb
  • Sicherheit der Daten
  • „Alles passiert von heute auf morgen“
  • „Es ist bestimmt teuer“

Wir möchten diese Unklarheiten bei Ihnen beseitigen. Dabei sollen die in den folgenden Wochen erscheinenden Beiträge in unserem Blog helfen.

Der Weg in die Cloud – Einführung

Wir beginnen mit einer kurzen Übersicht über den Kunden und seine Situation. Der Kunde beschäftigt zur Zeit 160 Mitarbeiter und das Unternehmen ist im Dienstleistungssektor tätig. Für die Bewältigung der Abläufe und der täglichen Aufgaben im Unternehmen ist deshalb eine hohe Anzahl an IT-gestützten Prozessen notwendig. Die tägliche Arbeit wird aber durch viele IT Probleme erschwert:

  • Bereits ab einer geringen Anzahl an Mitarbeitern wird das Arbeiten sehr langsam
  • Anwendungen starten und reagieren nur sehr langsam
  • Ständige Druckprobleme
  • Anfällige und in die Jahre gekommene ISDN Telefonie
  • Unzuverlässige Server Infrastruktur und mangelhaftes Back-Up Konzept
  • Monatliche Kosten für den aktuellen IT Dienstleister sind hoch
  • IT Dienstleister reagiert nur langsam auf Anfragen
  • Fehlende zukunftsorientierte Betrachtung mit Blick auf die Digitalisierung

Aufgrund dieser Punkte ist die Geschäftsführung mit ihrem IT Dienstleister unzufrieden. Das Unternehmen begibt sich aus diesem Grund auf die Suche nach einer Alternative und kommt auf uns zu.

Unsere Optimierungsfelder

Im ersten Schritt beginnen wir mit einer Analyse vor Ort. Dazu sprechen wir mit der Geschäftsleitung und den Key Usern (leitenden Mitarbeitern und Experten). Damit sollen Schwachstellen und kritische Anwendungen lokalisiert werden. Ebenso werden Dienste, die in die Cloud ausgelagert werden, identifiziert. Dies können bspw. Mailserver, Telefonie oder auch ein ERP System sein. Ein Cloud ERP System bildet alle Geschäftsprozesse und Daten in einem System ab und hilft dabei effizienter und erfolgreicher zu arbeiten.

Anschließend wird das weitere Vorgehen mit dem Kunden besprochen. Dabei geht es darum, die einzelnen Probleme in drei Kategorien einzuteilen. Die kritischen Themen fallen in die erste Kategorie. Das sind Dinge, die sofort behoben werden müssen. Die zweite Kategorie beinhaltet Bereiche, die wichtig sind und innerhalb von 1-3 Monaten bearbeitet werden müssen. In die dritte Kategorie fallen Themen, die die Effizienz steigern, aber nicht sofort erledigt werden müssen (innerhalb von 3-12 Monate). Hierunter fällt z. B. das Ersetzen eines On-Premise ERP Systems (wird vor Ort im Unternehmen betrieben) durch ein System in der Cloud. Dies passiert nicht in wenigen Tagen oder Monaten, sondern nimmt einige Zeit in Anspruch. Sobald das System aber ersetzt ist, hilft es sofort.

Nach diesem Gespräch erstellen wir das Gesamtkonzept und den weiteren Fahrplan. Das fertige Ergebnis stellen wir dann nochmals dem Kunden vor.

Wie der Weg in die Cloud weitergeht, lesen Sie im nächsten Teil auf unserem Blog.

Warum sollte man ein Cloud ERP System nutzen?

Unternehmen sind durch Digitalisierung und verändertes Verhalten der Nutzer zum Umdenken gezwungen. Ein Cloud ERP System bietet dabei große Vorteile. Es erleichtert viele Geschäftsprozesse. Kosten können dadurch gesenkt und Einsparungen erreicht werden. Auch wir arbeiten in unserem Unternehmen mit einem Cloud ERP System. Für einen ersten Eindruck schauen Sie sich gerne unsere Erfahrungen mit SAP Business ByDesign an.

„Der PC war einmal das Zentrum. Dieses Modell ist Vergangenheit.“
Steve Jobs bei der Vorstellung der „iCloud“ 2011

Cloud ERP System – Die Vorteile

Kosten

Ein Cloud Anbieter stellt die Hardware für das System zur Verfügung, d. h. der Nutzer braucht keine eigene IT Infrastruktur. Als Anfangsinvestition fällt somit nur eine einmalige Gebühr an. Die weiteren Kosten sind in einer monatlichen Pauschale enthalten. Deshalb sind sie sehr gut einzuplanen.

Wissen von IT-Spezialisten

Der Nutzer muss kein eigenes Fachpersonal für Betrieb und Wartung des Systems einstellen. Dies geschieht durch IT Spezialisten im Rechenzentrum des Anbieters. Ebenso halten diese Mitarbeiter das System durch Updates immer auf dem neuesten Stand. Die Kosten für diese beiden Punkte sind in der monatlichen Pauschale schon inbegriffen.

Aufbau in Module

Ein Cloud ERP System ist in verschiedene Module aufgeteilt. Der Kunde kann hierbei den Umfang nach den eigenen Bedürfnissen anpassen. Das heißt es muss nur der genutzte Umfang bezahlt werden. Aufgrund des Aufbaus in Module ist es jederzeit möglich den Umfang zu erweitern bzw. zu verringern.

Verfügbarkeit und Datensicherheit

Cloud ERP Systeme werden in speziellen Rechenzentren betrieben. Dadurch wird eine hohe Ausfallsicherheit gewährt. Die Rechenzentren bieten zudem die höchsten Sicherheitsstandards. Sensiblen Firmendaten sind dadurch umfassend geschützt. Eine Wiederherstellung der Daten im Schadensfall ist daher schnell und unkompliziert möglich.

Mobile Verfügbarkeit

Home Office und mobiles Arbeiten sind in der heutigen Zeit zentrale Anforderungen. Der Zugriff auf das System ist über mobile Endgeräte oder den Webbrowser möglich. Folglich kann unabhängig vom Ort und zu jeder Zeit darauf zugegriffen werden. Dies ist bspw. auch für die Arbeit direkt beim Kunden von Vorteil.

Übersichtlichkeit

Ein schneller und umfassender Überblick über alle relevanten Geschäftszahlen ist sehr wichtig. Diesen liefert Ihnen das Cloud ERP System. Alle wichtigen Informationen sind durch übersichtliche Dashboards auf einen Blick zu sehen. Der Nutzer kann hierdurch optimale Entscheidungen treffen.

Optimieren von Geschäftsprozessen

Cloud ERP Systeme bilden Geschäftsprozesse vollständig ab. Dadurch werden diese Prozesse wesentlich effizienter und effektiver gestaltet. Auf diese Weise werden Arbeitsschritte optimiert. Zudem verbessert sich die Zusammenarbeit im Betrieb.

Unser Cloud ERP System

SAP Business ByDesign Logo

Sie möchten mehr über SAP Business ByDesign erfahren? Kommen Sie auf uns zu und lassen Sie sich beraten!

Erfahrungen mit SAP Business ByDesign

In den letzten drei Jahren sind wir von fünf auf achtzehn Mitarbeiter gewachsen. Jedoch ist unsere IT nicht skaliert. Dies zeigte sich in vielen Prozessen. Beispielsweise benötigten Rechnungen und Zeiterfassung einen hohen manuellen Aufwand. Zudem war die Auswertung von Unternehmenskennzahlen komplex. Hierzu war der Zugriff von unterwegs nur bedingt möglich. Zuletzt fehlte Transparenz in manchen betrieblichen Abläufen. Um diese Aufgaben zu lösen, begaben wir uns auf die Suche nach einer umfassenden Lösung, mit der wir alle Unternehmensbereiche steuern können. Im Folgenden beschreiben wir unsere Erfahrungen mit SAP Business ByDesign.

Die Anforderungen

Zuerst ist eine zentrale Datenquelle wichtig. Im Grunde genommen können nur so Insellösungen abgebaut werden. Zeitgleich ist DSGVO und Compliance in aller Munde. Natürlich soll die Lösung nicht nur in diesem Punkt mit allen Richtlinien konform sein. Aus Erfahrung nimmt zum Beispiel das Anlegen von neuen Benutzern stets viel Zeit in Anspruch. Im Jahr 2018 ist dies für uns nicht zeitgemäß. Außerdem stellt der mobile Zugriff einen wichtigen Punkt dar. Nicht nur Kennzahlen und Finanzdaten müssen jederzeit verfügbar sein. Zuletzt muss die Lösung mit uns mitwachsen.

Erfahrungen mit SAP Business ByDesign Logo

Die Lösung und unsere Erfahrungen mit SAP Business ByDesign

Für uns war schnell klar, dass wir in die Cloud gehen. Aber nicht irgendeine Cloud, sondern eine, der wir vertrauen können. Nach vielen Analysen entschieden wir uns für die Lösung vom Marktführer. Unsere Lösung heißt SAP Business ByDesign. Innerhalb von drei Monaten ist das System voll in unseren Alltag integriert. Wir können es uns nun gar nicht mehr vorstellen, ohne die Lösung zu arbeiten. Jeder Prozess der AGIQON ist abgebildet. Jeder Mitarbeiter hat von überall Zugriff. Insellösungen sind für uns ein Fremdwort. In Echtzeit hat das Management stets einen Überblick über alle Finanzkennzahlen. Die Buchhaltung läuft im Hintergrund automatisiert. Dadurch entfällt auch lästiges händisches Buchen von Belegen. Die insgesamt gewonnene Effizienz ist täglich mess- und fühlbar. Abschließend unterstützt uns die Lösung, noch agiler und effizienter zu arbeiten.

Wir sind absolut begeistert. Aus diesem Grund und unseren Erfahrungen mit SAP Business ByDesign sind wir selbst Partner für die Implementierung geworden. Kommen Sie auf uns zu und lassen Sie sich mitreißen.

HW auf der Cloud Computing in FFM


Seit einigen Jahren ist der Begriff „Cloud“ in aller Munde und mittlerweile der Modebegriff in der IT-Branche. In diesem Blogeintrag geht es kurz um die Cloud im Allgemeinen und anschließend um unseren Besuch auf der Cloud Computing & Virtualisierungskonferenz in Frankfurt am 15.09.2016 (Link zur Homepage).

Was ist Cloud bzw. Cloud Computing überhaupt?

Unter Cloud bzw. Cloud Computing versteht man die Auslagerung von Hard- und Software an externe Betreiber. Der Zugriff erfolgt dabei über das Internet. Der Umfang des angebotenen Services reicht von der Nutzung eines einzelnen Programms oder Dienstes bis hin zur vollständigen Netzwerk-Infrastruktur. Die zwei wichtigsten Begriffe sind hierbei Private- bzw. Public Cloud. Das Fraunhofer Institut liefert hierzu sehr gute Definitionen.

Vorträge auf der Cloud Computing & Virtualisierungskonferenz

Wir starten in den Tag mit einer Keynote zum Thema „Infrastruktur 2020“. In diesem Vortrag wird zu Beginn die Evolution der IT-Infrastruktur während der letzten Jahren und im Ausblick um die personellen Anforderungen an IT-Fachkräfte beschrieben. Diese verschieben sich durch den Betrieb der immer komplexer werdenden IT-Systeme durch den Einfluss des Cloud Computing. Dadurch steigt das benötigte Know How des Einzelnen. Nicht nur reines Server- bzw. Netzwerkwissen sondern auch Programmierkenntnisse sind von Nöten.

Danach folgt eine Live-Demo im VMware-Umfeld. Es geht um die schnelle, sichere und zuverlässige Nutzung von Online Diensten im privaten Rechenzentrum, der Public Cloud oder im Hybriden Netzwerk. Durch intelligente Lastausgleichssysteme werden dem Anwender jederzeit die notwendigen Ressourcen bereitgestellt.

Nach zwei theoretischen und softwarelastigen Vorträgen streuen wir einen Technikworkshop ein. Durch den Preisverfall der Flashspeicher ist die Verwendung dieser in Server- und Speichersysteme erschwinglich geworden. Stresstests, Leistungsdiagramme und Preisvergleiche füllen eine weitere sehr interessante Stunde.

Es folgt ein Vortrag aus dem Gebiet der IT-Sicherheit. Konkret wird das Risiko der „großen“ Clouds und die daraus zu ziehenden Schlüsse erläutert. Eine Vielzahl von Beispielen verdeutlicht dies anschaulich.

Nach der Mittagspause beschäftigen wir uns mit den Möglichkeiten der Hybriden Cloud für Unternehmen. Unter der Hybriden Cloud versteht man eine Mischung der Private- und Public Cloud. Nach einem kurzen Vortrag diskutieren wir im großen Kreis unsere bisherigen Erfahrungen und die Handlungsmöglichkeiten für die Zukunft.

Was für Schlüsse ziehen wir aus der Vielzahl an neuen Eindrücken

Wie bei der klassischen IT bedarf ein cloudbasierendes Konzept einer ganzheitlichen Planung. Nur weil es gerade „Mode“ ist, sollten nicht unüberlegt einzelne Prozesse in die großen Public Clouds ausgelagert werden. Eine Migration in die Cloud bietet vielen Unternehmen die Möglichkeit Kosten einzusparen und die Effizienz zu steigern. Wir unterstützen Sie gerne auf diesem Weg.

HW auf der Cloud Computing in Frankfurt 2016

Private Cloud mit „owncloud“

Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass öffentliche Clouds (wie zum Beispiel Dropbox oder OneDrive) nicht sicher sind und unter Umständen private Daten eingesehen werden können. Eine Option, dies zu umgehen, ist, die Cloud selbst zu verwalten und ins eigene Netzwerk zu holen.

Hierfür ist das Open-Source-Projekt „owncloud“ eine Alternative, die wir in diesem Blogeintrag genauer vorstellen.

Neben der Möglichkeit Daten zentral abzulegen, stehen Kalender und Kontakte zur Verfügung. Letztere beide können nicht nur in diversen Mailclients am PC (wie zum Beispiel Thunderbird), sondern auch an Mobilgeräten (Smartphone und Tablets) über die Protokolle CalDAV und CardDAV eingebunden werden. Neben Synchronisationsclients für Windows, Mac OSX und Linux gibt es für die Mobilbetriebssysteme iOS und Android eine App für diesen Verwendungszweck.

Die Voraussetzungen für eine Installation sind gering; je nach Firmengröße und vorhandener Infrastruktur kann die Installation zum Beispiel auf einem virtuellen Server mit Ubuntu 14.04 LTS oder auf einem NAS-System der Firmen Synology und QNAP erfolgen. Damit die eigene Cloud leicht aus dem Internet erreicht werden kann, sollten eine feste IP-Adresse und eine DNS-Adresse (beispielsweise über DynDNS) vorhanden sein. Wir empfehlen aus Sicherheitsgründen dringend die Installation eines SSL-Zertifikates und die Benutzung eines anderen Ports zum Zugriff auf owncloud.

Eine weitere interessante Option ist das Einbinden eines Netzlaufwerkes als externen Ordner, um unterwegs einfach und schnell auf Dateien zuzugreifen, die auf eben diesem liegen. Hierbei sollte die Einbindung nur lesend erfolgen, um keine Sicherheitslücke zu eröffnen. Selbstverständlich ist bei hochsensiblen Daten hiervon abzuraten.

Sollte Sie Fragen zu Ihrer persönlichen Cloud, zu der Installation oder zur Sicherheit dieser haben, kontaktieren Sie uns über Telefon oder E-Mail.

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